Stöbern, kaufen und dann Schrauben

                 September 2006

Imorama für Motorradfreunde und Oldtimerfans in Ingelfingen         - - !Seit zehn Jahren!

Sein zehnjähriges Jubiläum feiert der Ingefinger Motorrad-, Oldtimer-, Teile-Markt, kurz Imorama. Von acht bis vier Uhr nachmittags wurde gestöbert, gefeiltscht, gehandelt und natürlich gekauft.

Oldtimer, Motorräder, Zündkerzen, Spiegel, Reifen, Werkzeug, Literatur, Motorradjacken, Lederhosen, und so weiter. Alles, was das Fanherz begehrt, türmt sich stapelweise im Schulhof der Grund- und Hauptschule Ingelfingen auf. Alexander Wohlfarth, Pressesprecher des Veranstalters Oldtimer Club Ingelfingen (OCI), ist mit dem Angebot seiner Händler sichtlich zufrieden. Die Käufer sind es, die heute fehlen. “Es dauert immer, bis sich das rumspricht”, meint Wohlfahrt.

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“Schleppend, schlecht”, ist der Kommentar der meisten Händler zum heutigen Umsatz. Verkäuferin Anna Seltenreich macht sich ihre eigenen Gedanken: “Am Wetter kanns nicht liegen, das ist heute erfreulicherweise gut. Die Leute haben einfach kein Geld mehr für sowas.” Geld hatten ihre Kunden auch nicht für die seltenen “Pony Quick”- Motorräder für 400 Euro.    “Interessenten waren schon da, aber das Geld hat nicht gestimmt”, meint sie. Für Klaus Schmitt steht kaufen auf dem Imorama nicht im Vordergrund. Fünfmal war der Jagshausener schon hier, wohl mehr um seinen alten Freund einmal wiederzusehen, denn in seiner Garage steht weder Motorrad noch Oldtimer. “Man findet trotzdem immer irgendeine Kleinigkeit, mit leeren Taschen gehe ich garantiert nicht Heim”, erzählt er. Auch seiner Frau, die als Brasilianerin etwas südländiches Temperament auf dem Markt mitbringt, gefällt die gemütliche Atmosphäre “sehr gut”. Laut Erich Sachs findet man bei ihm “quer durch den Gemüsegarten alles, was man braucht und auch nicht braucht.” Seit Jahren liegen die Teile, die er im Laufe der Zeit “durch Liebhaberei” erworben hat, bei ihm im Keller. “Wir brauchen den Platz aber jetzt für unser Auto.” Cordula Grande bietet zwei Oldtimer zum Verkauf an. Sie freut sich über den schönen familiären Markt. Große Märkte seien ihr zu unübersichtlich. Da schicke sie ihren Mann hin. Ihre kleine Tochter Pia würde den Oldtimer lieber selbst behalten. Ein kleines Spielzeugauto möchte Pia wahrscheinlich mit nach Hause nehmen. “Lieber wäre ihr aber eines der Kindermotorräder”, meinte Grande lächelnd. Hinter ihr fährt gerade ein glücklicher Junge mit so einem über den Schulhof.

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